Franz Konz hat es versucht und fast geschafft. Aber es ist mit dem Staat so, wie mit Fett.
Es schwimmt immer oben.
Ich wünsche uns, dass es mehr von solchen klardenkenden Menschen geben möge.
Die "Widerstandsbeamten" sind nun mal das Salz in der Suppe.
Leider sind die Durchsetzungsmöglichkeiten des Amtsschimmels immer noch nicht genügend vom Volk kontrollierbar. Denn Wahlbeteiligung ist weit entfernt von Selbstbestimmung.
Auch wenn die Demokratie sich damit brüstet, dass sich das Volk mehrheitlich selbst regiert, dann sollte man die Wirkung auf auf Selbstbestimmung durch eine Bundestagswahl doch mal relativieren.
Dass z.B. bei einer Wahlbeteiligung von 70% der Wahlberechtigten = 41 Mio der Deutschen nur rd. 28 Mio ihre Stimme abgeben. Bei einen Stimmenanteil von 30% der 28 Mio für eine maßstabgebende Partei (= 8,4 Mio der gültigen Stimmen) kommt eine Regierung zustande, die die mehrheiltliche Meinung von 84 Mio Einwohner nach ihren Vorstellungen vertritt.
Eine zweite Partei mit ebenfalls 30% ist bekannterweise der Gegenspieler dieser Regierungsdirektiven - von den restliche 40% in der Oppisition mal ganz zu schweigen. Das kann doch nur den Anschein erwecken, dass "sich die größten Ochsen ihren Metzger selbst wählen".
Franz Konz hat das anscheinend schon in jungen Jahren erkannt. und ist damit längst einen Schritt weiter als alle 27.999.999 "Metzger-Wähler". Dazu gratuliere ich ihm.
ABER WIR HABEN JA GAR NICHT 70% WAHLBETEILIGUNG!!!
Diese sinkt ja beinahe GEFÜHLT STÜNDLICH
Eurodealer schrieb:
QUOTE:
Reden wir über Geld (21):
Franz Konz
"Die Finanzbeamten quälen uns"
...Andere sagen auch der Pate der Trickser und Täuscher. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Ihre 1000 ganz legalen Steuertricks einmal als "Zusammenfassung aller Steuerschlupflöcher" bezeichnet. Fühlen Sie sich geehrt?
Konz: Und wie. Der Staat ist zum Räuber geworden, der die Menschen arm macht und auspresst. Ich aber habe dazu beigetragen, dem kleinen Mann ein bisschen Steuerbefriedigung zu verschaffen. Der sollte auch mal Freude daran haben, dass er dem Finanzamt ein paar hundert Euro abquetschen konnte.
Wäre es nicht besser, Sie selbst arbeitslos zu machen, alle Steuerschlupflöcher abzuschaffen und dafür die Einkommensteuer zu senken?
Konz: Klar, aber Professor Paul Kirchhof, der uns aus dem Steuerwirrwarr befreien wollte, hat die Merkel doch fallengelassen wie eine heiße Kartoffel. Ich plädiere seit 30 Jahren für eine Obergrenze von zehn Prozent bei der Einkommensteuer.