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Aw: WELTFINANZEN (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Aw: WELTFINANZEN
#108
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Eigentlich weiß im Moment niemand so genau, was im so genannten Weltfinanzsystem los ist.
Selbst die, die es wissen sollten, sind ratlos. Der Milliardär und Investor George Soros und der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan meinen, dass man bisher erst die Spitze des Eisberges, sprich: der Finanzkrise, offen gelegt habe.

Greenspan nannte bei einer Veranstaltung in Tokio eine Summe von rund 610 Milliarden Euro schlecht gesicherter US-Hypotheken. Diese Summe haben amerikanische Banken an finanzschwache Häuslebauer in Amerika verliehen. Aufgrund von stark gestiegenen Kreditzinsen und anderer Umstände können Millionen Amerikaner derzeit diese Schulden aufs Haus nicht mehr ordentlich zurückzahlen.

Aber was haben wir Europäer damit zu tun? Sehr viel! Denn die US-Banken hatten nicht die Milliarden von Dollar, die sie an ihre Landsleute verliehen haben. Die US-Banken pumpten sich das Geld überall auf der Welt zusammen - besonders bei europäischen Banken, die letztlich die Sparguthaben von Millionen von „Otto-Normalverbrauchern" verpfändeten. Die Kreditkrise in den USA führt nun dazu, dass europäische Banken auf ihr Geld aus Amerika teilweise verzichten müssen. Auf diesem Wege verlor beispielsweise die größte Schweizer Bank, die UBS, allein im Jahr 2007 an die sieben Milliarden Euro bei Geschäften im US-Hypothekenmarkt.

Der Umstand, dass europäische Banken ihre Gelder aus den USA nicht mehr zurückbekommen, führt nun dazu, dass sie bei Kreditvergaben an EU-Bürger und EU-Firmen sehr strenge Maßstäbe anlegen. Selbst gut dastehende Unternehmen, die Kredite benötigen, um beispielsweise ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, bekommen von den Banken nur noch sehr zögerlich Geld. Große Konzerne sind deshalb schon dazu übergegangen, ihren Zulieferern Kredite aus der Firmenkasse zu gewähren, um überhaupt noch produzieren zu können.

Laut einem Artikel des Wirtschaftsmagazins Wirtschaftswoche müssen Banken weltweit wohl etwa 700 Milliarden Euro an US-Geldern „in den Wind schreiben". 700 Milliarden - das ist die Summe des gesamten Eigenkapitals der etwa 50 größten Banken der westlichen Welt. Wenn man jetzt noch weiß, dass das Eigenkapital der Banken für die Höhe der Vergabe von Krediten ausschlaggebend ist, so wird einem deutlich, was auf die Weltwirtschaft zukommt. Ein Verlust von 700 Milliarden Euro würde bedeuten, dass Banken an die vier Billionen (!) Euro Kredit nicht vergeben dürfen - eben wegen der Eigenkapitalabsicherung.

Vor diesem Hintergrund wird nachvollziehbar, dass Millionen von Arbeitsplätzen gefährdet sind. Die Weltwirtschaft könnte einen Abschwung (Rezession) erleben, der in den USA beginnt. Die US-Wirtschaft wird nämlich zu 70 Prozent vom privaten Konsum getragen, für den viele Amerikaner aber jetzt kein Geld mehr haben, weil sie keine günstigen Kredite mehr bekommen. Wie dramatisch es jetzt schon ist, zeigte das Weihnachtsgeschäft 2007. Die Amerikaner gaben deutlich weniger aus.

Genau das ist das Szenario, das die französische Denkfabrik LEAP/E2020 bei ihren Prognosen zugrunde legt. Sie hat sich mittlerweile einen Namen gemacht, weil sie nicht nur die Wiedervereinigung Deutschlands prognostizierte, sondern auch schon im Frühjahr 2006 vor der amerikanischen Immobilienkrise warnte, bevor sie 2007 begann. Das LEAP/E2020 geht davon aus, dass eine Rezession im Laufe von 2008 den Alltag der Amerikaner voll erreichen und dann in Folge ab Mitte 2008 das weltweite Finanzsystem zusammenbrechen wird. Die Wirtschaftswoche, die zu diesem Thema im Dezember 2007 ebenfalls einen großen Artikel präsentierte, betitelte diesen so: „Finanzkrise: Jetzt geht's erst richtig los."

Quellen: TOPIC Nr. 01/2008 http://www.bueso.de oder http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/6/index.htm
 
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#117
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#265
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Aw: WELTFINANZEN vor 4 Jahren, 2 Monaten Karma: 0  
Mit einem Vermögen von 62 Milliarden Dollar (40,6 Milliarden Euro) landete Buffett auf dem ersten Platz. Gates rutschte mit 58 Milliarden Dollar auf Platz drei. Den zweiten Platz belegte der reichste Mann Lateinamerikas, der Mexikaner Carlos Slim Helu (60 Milliarden Dollar). Er besitzt 11 Milliarden Dollar mehr als noch im vergangenen Jahr.

Als einziger Deutscher schaffte es Karl Albrecht (Aldi) als Zehnter in die Top-Ten-Liste. Er besitzt "Forbes" zufolge 27 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr war er noch auf Platz 15 zu finden gewesen. Laut Ermittlungen des US-Magazins nahm die Zahl der Milliardäre weltweit weiter zu: 1125 Reiche besitzen gemeinsam die kaum vorstellbare Summe von 4,4 Billionen Dollar.

Die reichste Frau der Welt lebt in Frankreich. Unternehmerin Liliane Bettencourt ("L'Oréal" platzierte sich mit 22,9 Milliarden Dollar auf Platz 17. Gerade mal 26 Jahre alt ist Yang Huiyan, die reichste Frau Chinas. Die Tochter eines Bau-Unternehmers baute sich mit Spekulationen an den Aktienmärkten und Immobilien ein Vermögen von 7,4 Milliarden Dollar (Platz 125) auf.
 
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#754
Eurodealer (Admin)
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"Grünes Land -­ Brich die Macht des Geldes". Wer sind den die Köpfe, die hinter jener Macht stehen, und wie machen die das?

Warum entstand bis heute nirgendwo eine krisenfreie Wirtschaftsform? Weil die Weltwirtschaft auf einer imperialistischen Geldmengensteuerung basiert. Diese nützt vor allem den elf privaten (!) Inhabern der amerikanischen Notenbank (FED). Jene elf Weltherrscher werden von 358 global agierenden Familien ergänzt. Diesen fließt bereits die Hälfte des Welteinkommens zu (UNO-Statistik). Die Folge ist ein Finanz-Imperium von globalem Ausmaß.

Es ist logisch, dass eine solche diktatorische Macht - die gleichzeitig ein erpresserisches Droh-Potential ist - alles kontrolliert: Die Finanzwelt, die Medien, Kultur und Militär. Diese Supergewalt – ich nenne sie "Großes Geld" - steuert weltweit die Geldströme und sie betreibt eigennützig die Globalisierung. Und sie treibt auch die politische Konzentration voran. Das Große Geld lenkt mit immenser Bestimmungsmacht den Hauptstrom der Meinungen. Da werden auch Kriege und Kriegsgründe schön geredet. Nicht nur die Völker, sondern auch Universitäten und Zentralbanken unterwerfen sich diesen karriereförderlichen Meinungen. Mutlose Politiker umwerben das Große Geld – sicher auch unter dessen Druck - mit gefälligen Gesetzen.

Solcher skrupellose Finanzimperialismus schreckt nicht zurück, den Planeten zu plündern. Wie lange noch soll der Hauptstrom der Banknoten in die Verfügungsgewalt des Großen Geldes fließen? Sollten die von den Völkern erarbeiteten Werte nicht denen zukommen, die sie geschaffen haben? Den Völkern.

Sie wollen Beweise? Fragen Sie sich: Wie kann es dort, wo die größte Not zu finden ist, gleichzeitig "keine Arbeit" geben? Arbeitslosigkeit und Armut nebeneinander – und daraus entstehend Migration aus wirtschaftlichen Gründen - sind nur drei der vielen Zerr-Bilder imperialistischer Finanz-Abläufe. Jeder könnte gut in seinem eigenen geliebten Land Arbeit finden. Denn es gibt dort genug zu tun. Richtig? Auch Rohstoffausbeutung, Natursterben, Krankheiten, Massen-Not, Großstädte wie Krebsgeschwüre, Wachstumszwang, Aufrüstung und wirtschaftliche Kriminalität sind Ökonomische Ruinen unserer vom Finanzimperialismus flach gehaltenen Volkswirtschaften. Doch: Die Erde ist rund. Die von mir und meinen Freunden vorgeschlagene neue Runde Ökonomie läuft ebenfalls rund. Wer den "40-Punkte-Plan" für die Einführung dieser neuen Ökonomie studieren möchte, um seine Volkswirtschaft auf gesunde, krisenfreie Beine zu stellen, kann ihn in deutscher, englischer oder spanischer Sprache anfordern bei \n Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können '> Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .
 
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