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Aw: Globalisierung (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Aw: Globalisierung
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Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Alle reden von GLOBALISIERUNG.
Wir sind MITTENDRIN!
...und NIEMAND nimmt Rücksicht auf Deutschland!
Die "BÖSEN"
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Der Euro hat seit 2002 bereits 40 % seiner Kaufkraft verloren.
• US-Immobilien haben seit ihrem Höhepunkt im Juni 2005 schon bis zu 30 % an Wert verloren: Das ist der stärkste Preisverfall in der Nachkriegszeit. Und allein 558.000 neue Häuser stehen unverkauft da. 115 Hypothekenbanken sind darüber seit Januar 2007 bereits Pleite gegangen.
• In den 410 Billionen US $ an Derivaten weltweit tickt eine völlig unkontrollierbare Zeitbombe. Das ist mehr als das 36-Fache der gigantischen US-Staatsverschuldung und mehr als das 8?-Fache des Sozialproduktes der ganzen Welt
• Deutschland hat momentan 1,5 Billionen Euro offizielle Staatsverschuldung. Dazu kommen weitere 5,6 Billionen nicht-offengelegte Staatsverschuldung: explosiv wachsende Pensions-Verpflichtungen, die in keiner offiziellen Bilanz auftauchen. Um so die Illusion einer soliden Republik noch möglichst lange aufrechtzuerhalten ...
R wird das UNWORT des Jahre 2008
Rezzesion?
Einige Male habe ich Sie vor Rezessions-Gefahren gewarnt. Denn wir befinden uns jetzt am Anfang der großen Weltrezession, vor genau der ich Sie mehrere Male gewarnt habe: Sie steht uns nicht mehr bevor, sondern sie hat bereits begonnen. Ausgehend von China und Amerika. Noch(!) befinden wir uns hier in Deutschland auf einer vermeintlichen Insel der Seligen: mit sinkenden Arbeitslosenzahlen, einem leichten Nettowirtschafts- Wachstum, tendenziell steigenden Aktienkursen und einem aufflackernden Konjunktur-Optimismus.
Aber die schwarzen Unwetterwolken über Amerika werden nicht lange brauchen, bis sie in Deutschland anlangen werden. Entziehen können wir uns der großen Weltrezession nicht.
Denn mit 1.763 Milliarden Euro decken wir hier gerade einmal 10,3 % der US-amerikanischen Börsen-Kapitalisierung ab
Und wenn wir noch die Hedge-Fonds in Großbritannien dazunehmen, dann ist Deutschland noch mehr ein kleines Anhängsel des US-Imperiums.
Aus Sicht einiger Hedge-Fonds-Manager an der Wall Street ist Deutschland nur ein Häufchen Fliegendreck!
Und bisher war es noch immer so, dass Deutschland alles aus Amerika übernommen hat. Mit Verzögerung zwar. Aber auf Dauer ist Deutschland abhängig von Amerika. Das zeigt die Erfahrung:
Wenn Wall Street niest, hat die Börse in Frankfurt Grippe. Wenn Wall Street Grippe hat, dann kollabiert Frankfurt. Wenn Wall Street kollabiert, dann beginnen in Deutschland bereits die ersten Plünderungen, Krawalle und Enteignungen ...
Deshalb ist es wichtig, dass Sie rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkennen. Und vorbereitet sind. Denn noch ist es nicht zu spät. Deswegen hoffe ich, dass Sie dieses Mal meine Ausarbeitung lesen. Im Interesse Ihrer Familie, Ihrer Angehörigen und Ihrer Freunde. Claus Vogt und ich haben 1999 bis 2002 vor der Aktien-Hysterie gewarnt. 2002 dann vor den Bilanz-Fälschungen. 2003 dann vor wackeligen Versicherungen. Immer wurden wir anfangs ausgelacht und angefeindet bis hin zu Todesdrohungen!
Jedes Mal behielten wir Recht. Manchmal schon nach wenigen Tagen. Manchmal erst nach einigen Monaten. Und jetzt erheben wir wieder die Stimme und warnen Sie, dass uns an den Börsen ein Affentanz sondergleichen bevorsteht.
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Krise Nr. 1: Der Immobilien-Knall
Als 2000 an der Wall Street die Aktienkurse bröckelten, da begann die Federal Reserve Bank unter Leitung von Alan Greenspan mit ihrem Kurspflegeprogramm: Sie brachten immer mehr US-Dollar in Umlauf. Zuerst in 2000 nur zusätzliche +566 Mrd. US $. Dann Anfang 2001 sogar +917 Mrd. US $. Und anschließend flutete die Federal Reserve Bank die Märkte geradezu mit über 2.000 Mrd. US $. Auf einen Schlag +3.500 Mrd. US $ zusätzliches Frischgeld:
Damit wurde die fällige Korrektur in Monopoly-Geld ertränkt
Aus dem in Amerika eigentlich notwendigen harten Aktiencrash wurde eine weiche Landung für den Dow Jones und den S+P. Sie verloren gerade mal 50 % zwischen dem Jahr 2000 und 2002.
Der NASDAQ schon 78 %. Und wir schon 75 % bei den DAX-Standard-Werten. Das heißt, die Amerikaner als Taktgeber des Börsenbooms haben so erst einmal wieder ihren Hals aus der Schlinge gezogen.
Die Zeche zahlt Deutschland und der Rest der Welt
Doch die 3.500 Mrd. zusätzlichen Dollars, die 2000 bis 2005 die Weltmärkte überschwemmten, mussten ja irgendwo bleiben. Nur ein Teil dieser Flutwelle war notwendig, um die Aktienkurse zu stabilisieren. Der Rest floss in Immobilien, neue und gebrauchte. Vorzugsweise in Amerika.
Jeder bekam dort Hypotheken-Kredite zu Dumping-Preisen. Der Immobilienmarkt machte dort einen gewaltigen Sprung nach oben. Selbst Menschen, die noch vor wenigen Jahren für Kleinkredite vollkommen kreditunwürdig gewesen wären, wurden jetzt von den Kreditsachbearbeitern der Banken großzügigst bedacht:
Wenn U-Bahnschacht-Bewohner und Langzeitarbeitslose ohne irgendwelche Rücklagen 5- bis 6-stellige Hypothekenkredite bekommen,
dann kann das nur gut gehen, wenn danach der Wert der beliehenen Immobilien um 100 % und mehr steigt. Und wenn diese Immobilien wiederum rechtzeitig an jemanden verkauft werden, der noch mehr zu zahlen bereit ist.
Aber in dieser Situation ist das der direkte Weg in die Katastrophe:
• Innerhalb eines Jahres bricht der Verkauf neuer US-Immobilien um mehr als 25 % ein
• Innerhalb eines Jahres sind auch 11,5 % weniger Gebrauchthäuser verkauft worden
• Noch nie standen so viele Häuser zum Verkauf: 3,85 Millionen. Immer mehr Häuser und Wohnungen werden angeboten, aber immer weniger verkauft. Das zum Mengenrückgang
• Die Preise sind zudem um 3,4 bis 5 % gesunken. Das ist der stärkste Preisverfall in der US-Nachkriegsgeschichte
• Und noch immer werden massenweise neue Häuser gebaut. Schon 558.000 unverkaufte Häuser sind im Besitz der Bauunternehmen und warten auf einen Bewohner
• Der Index für den amerikanischen Immobilienmarkt ist seit seinem Hoch im Juni 2005 um mehr als ? auf Euro-Basis eingebrochen.
Es wird blindwütig gebaut in Amerika. Dank billigsten Geldes seit etwa 2001. Und das
weiterhin volle Kraft voraus, obwohl die Preise in den Keller rauschen!
Aber Immobilienbesitzer sind traditionell sehr hartnäckig: Sie wollen nicht wahrhaben, dass ihr Betongold an Wert verloren hat. Sie können sich noch jahrelang einreden, dass ihr Haus einen Wert von 400.000,00 $ hat: "Von einem Sachverständigen geschätzt!" Auch wenn der Marktpreis längst um ein Drittel oder gar die Hälfte runtergegangen ist. Grund: Der Wertzerfall wird einem nicht täglich mit dem Börsenteil der Zeitung geliefert. Er vollzieht sich geräuschlos. Zumindest am Anfang. Der Donnerschlag wird aber folgen!
die größte Spekulationsblase der Welt beginnt zu platzen: Sogar Zehntausende von Mrd. US $ verschwinden nicht mir nichts, dir nichts geräuschlos aus dieser Welt
Erinnern Sie sich nur an die Wertverluste der Immobilien in Ostdeutschland seit Mitte der 90er-Jahre: minus 70 bis minus 95 haben die Verluste mit Ost-Immobilien betragen. Und zwar real!
Das hat die deutsche Konjunktur in den vergangenen Jahren spürbar belastet. Da ging es nur um ein Bundesland. Mit 19 % der Gesamtbevölkerung. Was passiert, wenn die Immobilienblase eines ganzen Landes platzt, lässt sich trefflich an Japan studieren. 1992 knallte es dort bei den Immobilien. Es folgte eine rund 14 Jahre dauernde Wirtschaftskrise.
Obwohl die 127,5 Mio. Japaner regelrecht in Massen von Geld ertränkt worden sind, verloren sie rund 90 % ihres Vermögens
Insbesondere der Wert ihrer Häuser und Bürogebäude fiel ins Bodenlose. Selbst die zweifache Menge an Bankkrediten und frisch gedruckten Yen-Banknoten konnte die Erosion der Realvermögen nicht bremsen. Im Gegenteil: Die Rezession wurde noch viel länger, zäher und bitterer als eigentlich nötig.
Eines der reichsten Länder der Welt begann zu bluten ... Was passiert erst, wenn auf einem halben Kontinent die Werte der Häuser und Immobilien ins Bodenlose fallen
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Die Krise Nr. 2: Die Banken-Krise
Sie wird ausgelöst durch zwei Faktoren: 1. Den Immobilien-Knall. Es geht ja nicht nur darum, dass in den USA künftig Häuser statt beispielsweise 700.000 US $ nur noch 110.000 US $ oder weniger wert sein werden. Sondern auch und vor allem um die handfesten Auswirkungen des Wertverlustes:
• Der durchschnittliche Amerikaner hat bis etwa 1982 so viel von seinem Einkommen gespart wie der durchschnittliche deutsche Bundesbürger noch heute. Nämlich um die 13 %. Doch seitdem ist es mit der Sparsamkeit des Amerikaners stetig bergab gegangen: In 2004 hat der durchschnittliche Amerikaner eine Sparquote von 0 erreicht. Das heißt, er hat sein komplettes Einkommen umgehend ausgegeben.
2005 bis jetzt gibt der Amerikaner sogar mehr aus, als er gleichzeitig verdient
• Das heißt für das Hamburger-Essen, Sodawasser-Trinken, Lotterielose-Kaufen, Aktien-Ordern, Hollywood-Filme-Sehen, Riesige-Geländewagen-Fahren und den neuesten Elektronik-Schnickschnack geht mehr als das ganze Einkommen drauf. Nicht nur ab und zu oder bei einzelnen Personen. Sondern im Durchschnitt bei jedem Amerikaner seit nunmehr 2 Jahren.
• Oberkritisch: Millionen Amerikaner haben Hypotheken im Wert von über 1 Million US $ auf ihren Häusern und Wohnungen. Diese Hypotheken haben sie in den fetten Wachstums-Jahren auch noch ausgedehnt. Und sie haben diese erweiterten Hypotheken sogar in den meisten Fällen auch noch beliehen. Mit erhöhten Summen. Denn ihre Häuser hatten ja mehr an Wert gewonnen ... Um dieses Geld dann gleich wieder auszugeben fürs Hamburger-Essen, Sodawasser-Trinken, Lotterielose-Kaufen, Aktien-Ordern, Hollywood-Filme-Sehen, Riesige-Geländewagen-Fahren und den neuesten Elektronik-Schnickschnack ...
• Denn: Seit ihrem Höchststand im Juni 2005 haben die US-Immobilien bereits 5 % an Wert verloren. Gleichzeitig sind die Hypothekenzinsen gestiegen. Zuerst für neue Hypotheken. Und nach 2 Jahren Laufzeit auch für die Masse der Althypotheken.
• Das heißt: Seit vergangenem Jahr werden die Aber-Millionen Amerikaner von 3 Seiten in die Zange genommen: ein wachsender Wertverlust ihres Sachvermögens, steigende Zinsen für ihre Altverpflichtungen - vor allem Hypotheken, Autokredite und Leasing-Zahlungen und sonstige Kredite - und steigende Zinsen für ihre Neuverpflichtungen.
• Problem: Satt macht träge. Der eigene Konsumlevel wird erfahrungsgemäß nicht so schnell geändert.
• Die Folge Nummer 1: Sie werden noch mehr an ihre Substanz gehen müssen: vorhandene Ersparnisse aus den 90er-Jahren angreifen.
• Die Folge Nummer 2: Sie werden Aktien verkaufen.
• Die Folge Nummer 3: Wer das nicht hat - wie die Millionen eigentlich kreditunwürdigen Hypothekennehmer -, wird als Kleinunternehmer Pleite machen. Oder Privatinsolvenz anmelden. 39.201 amerikanische Unternehmen und 2.039.214(!) amerikanische Verbraucher haben allein in 2005 Insolvenz angemeldet. In Deutschland waren es 34.000 Unternehmens- und 90.000 Privatinsolvenzen. Im ersten Halbjahr 2007 betrug die Anzahl Privatinsolvenzen bereits 51.000. Tendenz exponentiell steigend.
• Die Folge Nummer 4: Auf der Haben-Seite bei US-Banken stehen gegenwärtig 700 Mrd. $ Konsumentenkredite. 1.250 Mrd. $ Kredite an Unternehmen, 1.245 Mrd. $ an Staatsanleihen und 3.300 Mrd. $ an Immobilienkrediten. Das heißt,
die Immobilienkredite machen rund 55 % aller US-amerikanischen Bankkredite aus: Je mehr von denen wackelig werden, desto mehr wird es für die Banken kritisch
• Die Folge Nummer 5: 43 % aller seit 2001 neu geschaffenen Arbeitsplätze haben direkt oder indirekt mit der Immobilienblase zu tun. Diese Menschen werden zum großen Teil bald auf der Straße stehen. Und dann wird es für viele von ihnen zappenduster. Denn sie haben kaum oder keine Rücklagen.
• Die Folge Nummer 6: Die Banken leihen immer weniger Kredite aus, weil es bei ihnen selbst kritisch wird. Der durchschnittliche Amerikaner schnallt sich endlich seinen Gürtel enger:
Wenn die Amerikaner wieder 5 % ihres laufenden Einkommens sparen würden - das ist noch nicht einmal die Hälfte des deutschen Niveaus - dann würden die Autoverkäufe in Amerika um ein Fünftel sinken!
• Die Folge Nummer 7: Die Rezession beschleunigt sich. Und schlimmer noch: Den Banken geht es wegen schlechter Kredite nicht nur schlechter. Sondern das ist auch der Beginn einer großen Bankenkrise.
Die ersten Banken-Dominos fangen bereits an, wackelig zu werden
Die weltweit drittgrößte Bank, die britische HSBC, beziffert ihre drohenden Verluste aus dem Hypothekengeschäft nach bislang 8,8 Mrd. US $ auf nunmehr 10,6 Mrd. US $.
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Wegen Problemen mit notleidenden Hypothekenkrediten ging die große US-Hypothekenbank New Century Financial Corp. schon im April pleite.
Weitere 115 US-Hypothekenbanken haben allein bis Anfang August Konkurs gemacht
Sogar die deutsche Börsen-Zeitung vermeldet: "Am US-Hypothekenmarkt greift Panik um sich."
Ende Juli 2007 greift die Bankenkrise auf Europa über: Die Krise der Industriebank IKB weitet sich wegen der enormen Schieflage mit US-Immobilien und Derivaten immer mehr aus:
Schon jetzt können rund 12 Milliarden Euro im Feuer stehen!
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW hat der IKB schon 8,1 Milliarden Euro zugeschoben. Und diese Zeche zahlen wir: Mit rund 100,00 Euro pro Steuerzahler.
Am 9. August muss dann die französische Großbank BNP Paribas die Geldmarktfonds von über 1,6 Milliarden Euro einstellen. Erneuter Auslöser: Die Verwerfungen am US-Kreditmarkt. Daraufhin pumpt die EZB zusätzliche 94,1 Milliarden Euro in die Märkte. Am Tag darauf weitere 60 Milliarden ... Um das schlimmste weiter hinauszuzögern.
Von den Löchern bei der WestLB und der Bank Salomon Oppenheimer nicht zu reden.
Das ist aber noch nichts im Vergleich zu den jetzt folgenden Risiken.
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Krise Nr. 3: Der Derivate-Fluch:
Wenn in den USA jedes Jahr bis 1,2 Billionen Dollar an Refinanzierungs-Hypotheken offen sind, dann ist das ein Problem. Aber es ist nahezu nichts im Vergleich zum Derivate-Fluch. Warren Buffett, der reichste Investor der Welt, hatte vor einigen Jahren den amerikanischen Rückversicherer General Re gekauft.
Als er sich nach dem Kauf in dessen Bücher vertiefte, erfuhr er einiges über die Konstruktion von Finanz-Derivaten und Hedge-Fonds, was selbst er vorher nicht annähernd gewusst hatte. Daraufhin ließ er den Derivate-Handel bei General Re einstellen. Und zwar so schnell es ging. Deswegen warnte er auch vor einiger Zeit auch die Öffentlichkeit,
dass Derivate die Massenvernichtungs-Waffen der Finanzmärkte sind!
Völlig zu Recht. Denn 410 Billionen Dollar sind das 36,3-Fache der US-Staatsverschuldung in Höhe von gegenwärtig 11,3 Billionen Dollar.
Und mehr als das 8?-fache des Welt-Sozialprodukts in Höhe von 44,4 Billionen Dollar!
Und jetzt stellen Sie sich mal Folgendes vor: Mehr als 8?-mal so groß wie das Welt-Sozialprodukt ist der Berg an hoch riskanten Wetten und Schulden, auf denen Wall Street und die Welt-Finanzmärkte hocken. Drei Aspekte sind in diesem Zusammenhang besonders gezeigt:
1. die absolute Masse, die 410 Billionen US-Dollar
2. die Hebelwirkung der einzelnen Derivate
3. die fehlende Kontrolle.
Denn anders als jedes Spar- oder Giro-Konto werden über 91 % aller Derivate weltweit nicht kontrolliert. Nicht einmal ansatzweise
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Krise Nr. 4: Der Staats-Bankrott
Sie müssen bei der Staatsverschuldung drei Dinge unterscheiden:
Zum Ersten die bereits aufgehäufte offizielle Schuldenlast.
Zum Zweiten die offizielle Neuverschuldung, die so genannte Netto-Neuverschuldung.
Zum Dritten die noch nicht bilanzierte Staatsverpflichtung, d.h. die inoffizielle Schuldenlast.
Die offizielle Schuldenlast Deutschlands beträgt momentan 1,5 Billionen Euro. Und jede Minute kommen 32.340,00 Euro hinzu. Das sind pro Stunde zusätzliche 1.940.400,00 Euro. Nach einem Jahr mal eben weitere 169.979.040,00 Euro
Bei einem sofortigen Stopp der Neuverschuldung und bei gleichzeitigem Start der Tilgung mit einer realistischen Tilgungsrate würde Deutschland seine Schulden innerhalb von 630 Jahren abtragen. So eine Planrechnung der Bundesregierung. Doch die Neuverschuldung wird sich bei der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung kaum stoppen lassen.
Deutschland bräuchte über 1.000 Jahre für seinen Schuldenabbau
Vorausgesetzt, die Staatsschulden betragen nicht mehr als 1,5 Billionen Euro. Der Knackpunkt: Dies sind nur die offiziellen Schulden. Ohne die Renten und vor allem die Pensionsverpflichtungen des Staates.
Die offiziellen und die inoffiziellen Schulden zusammengenommen betragen wenigstens 4, wenn nicht sogar rund 7,2 Billionen Euro
Das ist rund das 4-Fache der offiziellen Staatsverschuldung. Demnach
braucht Deutschland über 10.000 Jahre, um seine Staatsschulden aus 57 Jahren wieder auf null zu führen! WAHNSINN, wie schnell und skrupellos dieses Land runtergewirtschaftet worden ist!!
Oder denken Sie nur an die optisch geschönten Arbeitslosenzahlen:
Wir haben allein 7,4 Millionen Hartz IV-Empfänger. Zum Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise im Februar 1932 waren gerade mal 6 Millionen Menschen arbeitslos ...
Alle Statistik-Fälschungen nur, um die Menschen klein und ruhig zu halten!
Amerika lebt ganz erheblich über seine Verhältnisse: Für Hamburger, Soda-Wasser, riesige Geländewagen, Elektronik-Schnickschnack und all die guten, hochwertigen Produkte aus Europa und vor allem Deutschland bezahlt es mit weichen Dollar-Noten. Die wir wiederum mit gleicher Weise harten Euro gegenfinanzieren. Das heißt:
Dreimal saugt uns Amerika aus:
1. liefern wir hochwertigste Produkte aus deutscher Fertigung.
2. bekommen wir dafür weiche frisch gedruckte US-Dollar.
3. müssen wir uns an den Kriegsfolgen beteiligen, die die Amerikaner noch mehr überfordern, weil sie ihr Geld schon für Luxus, Spielzeug aus Deutschland, Europa und Asien verprassen.
Amerika ist ein riesiges schwarzes Loch, das Deutschlands beste Produkte und Ersparnisse unersättlich in sich hinein saugt!
Dieser Moloch braucht jede Minute 1,5 Millionen Dollar, das sind 2,1 Milliarden Dollar pro Tag, um seine Gelüste zu befriedigen.
Und die Zeche zahlen Sie mit dem Erwerb jeder Aktie, jeder Anleihe und jedes Fonds-Anteils, der aus Amerika stammt oder dort direkt oder indirekt über Zertifikate investiert
Das ist ein Fass ohne Boden, das kann ich Ihnen als gebürtiger Amerikaner sagen. Amerika ist ein Land, in dem die Bevölkerung durch Hollywood-Filmchen besäuselt glaubt, dass Autos riesig, Häuser gigantisch und das Leben aus Luxus bestehen muss: Schlaraffia auf Erden. Zumindest bis zur nächsten großen Depression. Und aus eben diesem Grunde
hat US-Präsident Bill Clinton allein in den 90er-Jahren 2,87 Billionen Dollar neue Schulden produziert. Das ist mehr als vom Tag der Gründung im Jahr 1767 bis zum 01.01.1990
und seit dem 11. September 2001 sind weitere 2,1 Billionen Dollar Staatsschulden hinzugekommen.
Mit den inoffiziellen Schulden für das Gesundheits- und Rentensystem kommt Amerika auf sage und schreibe über 60 Billionen US-Dollar Staatsverschuldung!
Ich kann verstehen, dass aalglatte Bürokraten, heuchelnde Politiker und Notenbank-Präsidenten ohne Rückgrat das mitmachen. Aber ich kann nicht verstehen, dass die Europäer und Asiaten so bereitwillig ihre gesamten Ersparnisse in den Rachen dieses Molochs schütten. Und zwar ohne Aussicht darauf, jemals den Gegenwert zurückzuerhalten.
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Krise Nr. 5: Der Euro-Zerfall
Von ganz erheblicher Bedeutung für Ihre Finanzeinlagen! Dazu erfahren Sie mehr in meiner aktuellen Ausgabe von " Sicheres Geld". So viel in aller gebotenen Kürze vorab:
• Eine D-Mark aus dem Jahre 1950 hat heute nur noch eine Kaufkraft von 22 Pfennig, d.h.
die D-Mark hat in 57 Jahren 78 % ihres Wertes eingebüßt
Diese Inflation ist eine stille Enteignung!
Mit dem Euro wird es noch schneller bergab gehen, weil die Mentalitäten in der Währungsunion viel zu unterschiedlich sind. Denken Sie nur an die Tricksereien von Griechenland. Oder an den fehlenden Vorbildcharakter von Deutschland.
Mittelfristig werden deswegen die Spannungen so groß werden, dass sich innerhalb der Währungsunion Blöcke bilden werden. Dann wird die Euro-Währungsunion auseinanderbrechen. Und es werden wieder einzelne Alt-Währungen entstehen.
Je nach Umtausch-Kurs ist das für die einzelnen Staaten eine elegante Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden
Auf Kosten des Auslandes und ihrer eigenen Mitbürger. Gleichzeitig wird die US-amerikanische Federal Reserve Bank ihren Dollar immer weicher machen.
Die Währungsreform wird nicht erst in 20 Jahren kommen, sondern deutlicher eher.
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 3 Monaten
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Milliardenfehler und Millionengehälter: Manager am Pranger
Berlin (dpa) - Viele Jahrzehnte sonnte sich die deutsche Manager-Elite in einem guten Ruf. Die Macher der Deutschland AG trieben nach dem Krieg gemeinsam mit der Politik den Strukturwandel voran. Sie schmiedeten neue Konzerne und verteilten lukrative Posten.
Doch die guten alten Zeiten sind vorbei. Das Image der Firmenchefs ist ramponiert: Millionen-Abzocke bei Mannesmann, Rotlicht-Affäre bei VW, Schmiergeld-Skandal bei Siemens, Milliardenversagen der Banken. Vorstände und Aufsichtsräte, die nach groben Fehlern als goldenen Handschlag noch Millionenprämien oder Aktienoptionen bekamen, haben die Öffentlichkeit empört. Als vorläufiger Höhepunkt sorgte am Donnerstag der Fall Klaus Zumwinkel nicht nur an der Börse, sondern auch im politischen Berlin für Aufregung.
Zwar wollte sich öffentlich kein Spitzenpolitiker äußern. In den Bundestagsfraktionen gehörte der Fall aber zum Tagesgespräch. Sollte am Vorwurf der Steuerhinterziehung gegen den Post-Chef etwas dran sein, würde das im Beziehungsgeflecht von Politik und Wirtschaft erhebliche Erschütterungen auslösen - Zumwinkel ist nicht irgendwer.
Der 64-Jährige gibt bei den wichtigsten früheren Staatskonzernen, bei denen der Bund noch immer Großaktionär ist, den Ton an: Auf dem Chefsessel der Post und als Vorsitzender des Telekom-Aufsichtsrates. Der als SPD-nah geltende Topmanager hat ins Kanzleramt beste Drähte. Ob Helmut Kohl (CDU), Gerhard Schröder (SPD) oder Angela Merkel (CDU) - egal, wer regiert, Zumwinkel war und ist wichtiger Ratgeber. Zuletzt zog er beim Post-Mindestlohn mit an den Strippen. Damit brachte er Union und Post-Konkurrenten gegen sich auf.
Mit Zumwinkels Machtfülle und wirtschaftspolitischem Einfluss konnte sich in den vergangenen Jahren unter den DAX-Chefs nur Ex-Siemens-Boss Heinrich von Pierer messen. Dessen Stern glänzt zwar durch die Schmiergeldaffäre des Münchner Konzerns nicht mehr so hell. Er firmiert aber noch als Berater der Kanzlerin.
Merkel selbst hatte sich Anfang Dezember an die Spitze der Kritiker der Managerkaste gesetzt. Auf dem CDU-Parteitag in Hannover geißelte sie hohe Abfindungen für erfolglose Vorstände. Dass die Regierung dem Treiben per Gesetz ein Ende macht, lehnt Merkel ab. Anders die SPD: Dort prüft eine Arbeitsgruppe, ob nicht wenigstens die steuerliche Absetzbarkeit der Abfindungen für «Nieten in Nadelstreifen» eingeschränkt werden kann.
Merkel knüpfte ihre Kritik an die Erwartung, dass die Wirtschaft selbst auf mehr Eigenkontrolle und Anstand in den Vorstandsetagen achtet. Nicht nur die Kanzlerin fürchtet, dass wegen der Skandale die soziale Gerechtigkeit als Kitt der Marktwirtschaft brüchig werden könnte. Laut Umfragen glauben nur noch 15 Prozent der Menschen, es gehe gerecht zu in der Gesellschaft.
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und bei den Banken tragen zur Verunsicherung bei. In Frankreich konnte ein einzelner Aktienhändler bei einer Großbank unkontrolliert fast fünf Milliarden Euro in den Sand setzen. Bei deutschen Banken wie SachsenLB, WestLB oder IKB rissen Manager mit hoch spekulativen Geschäften am US-Immobilienmarkt riesige Löcher in die Bilanzen, die jetzt mit Steuermilliarden gestopft werden müssen.
Zusätzlich sind die Menschen wegen der negativen Folgen der Globalisierung beunruhigt. Rund 2300 Nokia-Beschäftigte in Bochum verlieren bald ihren Job, weil der Handy-Konzern trotz eines Gewinns von 7,2 Milliarden Euro ins billige Rumänien weiterzieht. Für den sozialen Frieden wäre es Gift, wenn Millionen Beschäftigte dauerhaft ihr Vertrauen in die Kompetenz und moralische Integrität ihrer Chefs verlieren würden.
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Aw: Globalisierung vor 4 Jahren, 2 Monaten
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SIEMENS
03.03.2008 um 22.00 Uhr Akte Siemens
Die Geschäftemacherei eines Weltkonzerns
Ein Film von Klaus Martens Redaktion: Jo Angerer, Barbara Schmitz
Das Verwaltungsgebäude der Siemens AG in der Münchner Sankt-Martin-Straße.
Im März 2005 steht ein ehemaliger Siemens-Manager vor der Konzernzentrale und protestiert gegen Korruption und Bestechung. Er erzählt dem Vorstand von zweifelhaften Geschäftsmethoden des Weltkonzerns. Kurz darauf bekommt er von Siemens einen Vertrag zur Unterschrift, in dem er sich zum Stillschweigen verpflichtet.
Von allem nichts gewußt?
Vorstandsvorsitzender Klaus Kleinfeld tritt zurück.
Ein Jahr später wird öffentlich, dass das Unternehmen in einen der größten Bestechungs- und Korruptionsskandale verwickelt ist, die es in Deutschland je gegeben hat. Die Ermittler entdecken schwarze Kassen und Bestechungssummen in Milliardenhöhe. Von all dem hätten sie nichts gewusst, beteuern die damaligen Vorstandschefs.
Protest eines Siemens-Managers im März 2005, die story erzählt von bislang unbekannten konspirativen Geschäften mit Geheimdienstlern in Moskau, deckt heimliche Kartelle auf und berichtet von anderen dubiosen Geschäftspraktiken, die den Weltkonzern in Verruf gebracht haben.
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