Wann kommt die nächste Währungsreform? (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Wann kommt die nächste Währungsreform?
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Wann kommt die nächste Währungsreform? vor 3 Jahren, 8 Monaten
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Wann kommt die nächste Währungsreform?
In der deutschen Geschichte gab es zwei große Währungsreformen: Eine im Jahr 1923 und die zweite im Jahr 1948. Beiden ging ein Krieg und die völlige Zerrüttung der Staatsfinanzen voraus. Sparer verloren in diesen Währungsreformen weitgehend ihre Ersparnisse. Diese Ereignisse haben sich so tiefgreifend in das Gedächtnis der Bevölkerung eingeprägt, daß auch fast 60 Jahre nach dem letzten Währungsschnitt noch immer ein großer Teil der Bevölkerung Angst davor hat.
Diese Ängste sind nicht unbegründet. Schon die Einführung des Euros wurde von der breiten Masse eher mit negativen Befürchtungen als mit Freude hingenommen. Und tatsächlich: Der Euro ist eine instabile Währung, die zwangsläufig an den entstehenden Spannungen zerbrechen wird.
Doch dies ist nur ein Aspekt, der unsere Währung immer skeptischer erscheinen läßt. Auch die Verschuldungen aller Länder, insbesondere die Staatsverschuldung steigt zunehmend. Damit verbunden ist eine immer größere Unfreiheit der Länder. Schon längst sind uns die Schulden über den Kopf gewachsen. Kaum ein Land der Welt wäre in der Lage, diese Verpflichtungen je wieder zu tilgen. Sieht man sich dann noch an, daß auch Unternehmen und Privathaushalte in der Schuldenfalle stecken, wird jedem logisch denkenden Menschen klar: Es muß in naher Zukunft zu einer Währungskatastrophe kommen.
Demgegenüber stecken unsere verantwortlichen Politiker und die Massenmedien anscheinend den Kopf in den Sand und versuchen statt einer Problemlösung, lieber die Katastrophe mit zweckoptimistischen Meldungen in die Zukunft hinauszuschieben.
Eine Änderung ist deshalb nur über eine Aufklärung der Bevölkerung zu erreichen. Wissen über die Hintergründe ist aus dem gleichen Grund auch die einzige Möglichkeit für den einzelnen sich selbst vor den Auswirkungen einer solchen Krise zu schützen.
Warum ist unsere Währung instabil?
Wer sich die Geschichte unseres Geldes ansieht erkennt, daß es eine einzige Abfolge von Krisen und Kriegen war. Dabei stellt sich die Frage nach den Ursachen dieser Instabilität.
Kurz in Stichworten bestehen die Fehler in folgenden Faktoren:
1.) Zinssystem und damit verbundene Überschuldung
2.) Feste Wechselkurse oder Einheitswährungen (z.B. Euro) und damit steigende Spannungen zwischen den Staaten
3.) Anbindung des Geldes an einen Goldstandard und damit verbundene Deflationskrisen
Diese Ursachen werden im folgenden näher erläutert:
Zinssystem und damit verbundene Überschuldung
Wie jeder weiß, wird heute Geld nur dann investiert oder verliehen, wenn es Zinserträge abwirft. Das führt dann dazu, daß alles angelegte Kapital sich laufend durch den Zins vermehrt. Zu 5% Zins angelegte 100 Euro sind nach einem Jahr auf 105 Euro gewachsen und nach etwa 14 Jahren sind daraus durch Zins- und Zinseszins bereits 200 Euro geworden. Das funktioniert jedoch nur, solange jemand bereit ist, sich genau um den Betrag der Zinsgewinne zu verschulden. Mit anderen Worten: Jeder Euro Zinsgewinn zieht automatisch einen Euro Schulden für jemand anderen nach sich.
Da es jedoch in unserer Wirtschaft nicht nur um 100 Euro, sondern um Billionen von Euro geht, wächst die Verschuldung parallel zu den Guthaben ins Astronomische
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10.06.2008 01:31
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